Zur Geschichte der „Wiener Zeitschrift für Bildungs- und Schulgeschichte – WZB" (vormals "Zeitschrift des WSM")

Die erste Nummer der „WSM - Mitteilungen“1993

Die „Wiener Zeitschrift für Bildungs- und Schulgeschichte“ (WZB) ist derzeit die einzige regelmäßig erscheinende schulhistorische Zeitschrift Österreichs. Sie wird vom „Verein für Wiener Bildungs- und Schulgeschichte“ herausgegeben und ist daher eng mit der Geschichte des Vereins verbunden.

Da der Verein nach seiner Gründung 1992 weder einen festen Vereinssitz noch Ausstellungsräume zur Verfügung hatte und anfangs nur die Gründungsmitglieder umfasste, wurden in den ersten Jahren zur Aufrechterhaltung des Kontaktes untereinander ab 1993 Informationsblätter versendet - kopierte Mitteilungen, die fallweise erschienen und vor allem von Leopold Wech und Bruno J. Sauer verfasst und hergestellt wurden.

Cover der „Zeitschrift WSM“, Jg. 2001, Nr.1

1999 übernahm Oskar Achs die Leitung des „Vereins Wiener Schulmuseum“.Als neuer Vorsitzender setzte er sich für seine Tätigkeit drei große Ziele:

-     Das Erreichen eines festen Vereinssitzes und von Schauräumen für ständige Ausstellungen bzw. für ein Museum.

-    Die Gründung und Gestaltung einer Homepage des Vereins in einem damals neu entstehenden Massenmedium, dem World-Wide-Web (Internet). 

-    Die Neugestaltung der „WSM-Mitteilungen“ als schul- und bildungsgeschichtliche Fachzeitschrift mit Vereinsmitteilungen.

 Die Arbeit war erfolgreich:

-   Bereits 2001 konnte mit Hilfe des Wiener Stadtschulrates und der MA 56 der Stadt Wien das ehemalige Schulgebäude in Breitenlee als „Wiener Schulmuseum - WSM“ eröffnet werden.

-   Gleichzeitig mit der Museumseröffnung hatte auch eine Homepage als „virtuelles Schulmuseum“ im Internet Premiere.

-   Ebenso erschien in diesem Jahr nach einigen Versuchen die neu gestaltete "Zeitschrift WSM". Sie enthielt neben den Vereinsmitteilungen auch fachlich-wissenschaftliche Beiträge und war auch für Interessierte ohne Mitgliedschaft erhältlich.

 Mit der 2001 erschienenen ersten Ausgabe wurde der bisherige Zeitschriftentitel und die Jahrgangszählung fortgeführt (2001 = 9.Jg.), die Redaktionsleitung der Zeitschrift erfolgte durch Oskar Achs.

Cover der „WZB“ Jg. 2017, Nr.1

In den folgenden Jahren wurde die Herausgabe der Zeitschrift fortgeführt. Durch die Auflösung des Pädagogischen Instituts der Stadt Wien 2007 erhielten Zeitschrift und Verein verstärkte Bedeutung, da bis dahin schulhistorisches Arbeiten vor allem im Rahmen des Pädagogischen Instituts erfolgt war. Zeitschrift und Verein wurden dadurch praktisch zum Alleinträger der schulgeschichtlichen Tätigkeit in und über Wien.

Da die Zeitschrift im Laufe der Zeit immer mehr Beachtung und Verbreitung fand, wurde der 25. Jahrgang ihres Erscheinens (im Jahr 2017) als Anlass genommen, sie in „Wiener Zeitschrift für Bildungs- und Schulgeschichte – WZB“ umzubenennen, wobei wieder die Jahrgangszählung fortgeführt wurde (2017 = 25.Jg.). Verleger der „Wiener Zeitschrift für Bildungs- und Schulgeschichte“(WZB) blieb wie zuvor der „Verein für Wiener Bildungs- und Schulgeschichte“, die Redaktionsleitung erfolgt weiterhin durch Oskar Achs. Die Zeitschrift erscheint zweimal jährlich; Mitglieder erhalten sie kostenlos zugesendet.

Die „Wiener Zeitschrift für Bildungs- und Schulgeschichte - WZB" erscheint dzt. halbjährlich in einer Print- und in einer digitalen Ausgabe, die älteren Ausgaben der Zeitschrift sind auf der Homepage des Vereins nachzulesen.

In der Folge finden Sie hier die bisherigen Áusgaben der „Wiener Zeitschrift für Bildungs- und Schulgeschichte – WZB“ als digitale Dokumente(jeweils ein Jahr nach ihrem Erscheinen), ferner die digital vorliegenden Ausgaben der Vorläuferzeitschrift „Zeitschrift des WSM “, jeweils mit Angabe der Topthemen.